Netzbetrieb

Netzüberwachung

Daten sind es, die unseren Kunden eine umfassende Überwachung ihrer Netze, das heißt ein Monitoring ihrer Strom-, Gas-, Wasser-, und Fernwärmenetze ermöglichen, so können Daten beispielsweise zur indirekten Überwachung dieser Netze genutzt werden. Durch die kontinuierliche und feingranulare Übertragung von Kundenverbrauchswerten und Zählerstatus in Kombination mit einer damit verbundenen Anomalieerkennung können Ausfälle, Leckagen, Defekte, etc. frühzeitig erkannt oder ggf. sogar vorhergesagt werden.

Das erhöht die Betriebssicherheit der gesamten Infrastruktur. Auch können mögliche Verluste durch die Gegenüberstellung von Bezug und Verkauf präzise berechnet und dadurch nachvollzogen werden. Die konsequente Implementierung funkfernauslesbarer Meteringinfrastruktur schafft diese und weitere Möglichkeiten. Wir unterstützen Sie dabei.

Selbstverständlich sind auch Lösungen zur direkten Überwachung ihrer Infrastrukturen Teil des kombinierten Leistungsportfolios der ZENNER-Minol-Gruppe. Die folgenden Use Cases machen beispielhaft deutlich, welche Ansätze unsere Kunden zur direkten Infrastrukturüberwachung verfolgen.

Überwachung von Ortsnetztrafostationen

Heutige Ortsnetztrafostationen sind sehr häufig nicht vernetzt. Auftretende Störungen können zwar detektiert, häufig jedoch nicht ohne Weiteres übertragen werden, z.B. an eine zentrale Netzleitstelle. Bereits bei der Ausfalldetektion dieser wichtigen Netzknotenpunkte geht so oft wertvolle Zeit verloren.

ZENNER IoT Solutions setzt dazu als Teil der ZENNER-Minol-Gruppe geeignete Lösungen zusammen mit EVUs und Stadtwerken um. Auch hierfür nutzen wir die Vorteile von Niedrigenergiefunknetzen (LPWAN) wie bspw. LoRaWAN. Geeignete Sensoren detektieren den Ausfall und übertragen den Störfall, dort wo kein Mobilfunkempfang oder eine Internetverbindung vorhanden sind, über ein privates oder ggf. öffentliches LPWAN-Netz in die Backend-Systeme (z.B. ELEMENT IoT-Plattform). Über geeignete Protokolle (z.B. OPC-UA) wird eine entsprechende Nachricht an die Netzleitstelle übermittelt, welche dann in der Lage ist geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Mit unserer Lösung lassen sich Netzausfälle erkennen, ggf. vorhersagen und somit sogar vermeiden, der Zustand der einzelnen Stationen wird visualisiert und lässt sich auf diese Art kontinuierlich überwachen. Selbstverständlich sorgen wir auch in diesem Fall für mögliche Zusatznutzen wie der Erhebung und Auswertung von Parameter wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Auch die Überwachung des Schließzustandes durch Türkontaktsensoren bietet zum Beispiel im Falle von Vandalismus ein Mehr an Sicherheit.

Smart Waste

Das Verringern unnötiger Leerfahrten ist eine große Herausforderung für kommunale Abfall- und Entsorgungsunternehmen. Wir haben auch auf dieses Problem die richtige Antwort. Mit unseren Lösungen schaffen wir gemeinsam mit Ihnen die Grundlage um die Routen von Müllfahrzeugen intelligent zu planen und Container bedarfsgerecht zu leeren. Ein kleiner Sensor, installiert z.B. in Unterflurabfallcontainer hat eine große Wirkung - vor allem im Hinblick auf die Luft- und damit die Lebensqualität einer Stadt.

Mit unserem Ansatz vermeiden Sie sowohl übervolle Abfallcontainer als auch unnötige Anfahrten zu weniger frequentierten Behältern. Dies führt zu einer Einsatzzeitoptimierung und damit zu einer Kostenreduktion sowie einer Verringerung der innerstädtischen Abgasemissionen. Auf Belastungsspitzen bei öffentlichen Veranstaltungen wie Festen, Konzerten und Demonstrationen kann adäquat reagiert und aus den gewonnen Daten können immer bessere Vorhersagen abgeleitet werden. Entleerungszeiten und Fahrtrouten werden so stetig optimiert.

Diesen Anwendungsfall, die Füllstandsüberwachung von Unterflurabfallcontainern mit Hilfe von LoRaWAN-Ultraschallsensoren haben wir zum Beispiel gemeinsam mit den Stadtwerken Karlsruhe realisiert.

Smart Parking

Über 30% des innerstädtischen Verkehrs wird durch die Parkplatzsuche verursacht. Die dabei frei werdenden Emissionen belasten Gesundheit und Umwelt. Auch hier kann smarte Sensorik als integraler Teil vernetzter Mobilität Abhilfe schaffen. Ein LPWAN-Parkplatzsensor sendet jedes Mal eine Nachricht, wenn sich sein Zustand ändert. Belegt/unbelegt, diese Nachrichten sind derart klein und Ihre Übertragung so energiesparsam, dass moderne, batteriebetriebene Parkplatzsensoren eine extrem lange Lebensdauer haben und günstig sind. Die Informationen über den Belegungszustand des Parkplatzes werden im Backend verarbeitet und zur Weiterverwendung bereitgestellt. Navigationssysteme, Apps oder schlichte Websites können dann den Zustand der Parkplätze an den Endnutzer oder sogar gleich dem (selbstfahrenden) Fahrzeug zur Verfügung stellen.

Ein ganz konkretes Anwendungsbeispiel liefert die Problematik Falschparker auf eMobility-Ladeplätzen. Zwar können viele Anbieter von eLadesäulen bereits heute detektieren ob ein eFahrzeug angeschlossen und ggf. der Ladevorgang aktiv ist, das Problem der Parkplatzfremdbelegung durch verbrennungsmotorbetriebene Fahrzeuge besteht jedoch weiterhin. Hier schaffen wir mit dem oben beschrieben Ansatz Abhilfe.

Ein Parkplatzsensor ermittelt den Belegungszustand des zur Ladesäule gehörenden Parkplatzes und übermittelt diesen Zustand ins Backend. Nutzern des Ladesäulenangebotes wird der Belegungszustand der Parkplätze zuverlässig und in Echtzeit zur Verfügung gestellt und z.B. in einer App visualisiert. Eine Anfahrt auf einen durch einen Falschparker belegten Parkplatz kann so zuverlässig vermieden werden. Dies schont Nerven, die Gesundheit und nicht zuletzt die Umwelt.

Sie sind an einer unserer Netzbetriebs- Lösungen interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.

Über uns

Wir bringen Geräte zum sprechen, stellen sie zu einem Chor zusammen und orchestrieren gewaltige IoT-Ensembles - wir bringen Leben ins Internet der Dinge.

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